Wie sage ich es meinem Arzt? Wenn der Wunsch zum Tabu wird

von | 28.04.2016 | Bauchzeit | 0 Kommentare


 

Wie eine Blume aus einem Keim erblüht irgendwann der Wunsch nach einem Kaiserschnitt in manchen Frauen. Genährt von ganz eigenen Gründen, Gedanken und Gefühlen wächst er in ihnen heran und möchte, wie jede Blume, nicht lange im Dunkeln bleiben, sondern hinaus ins Sonnenlicht. Doch kurz bevor er auf ihre Zungen wandert, hält er inne, zögerlich, ängstlich klammert er sich fest, denn das was ihn draußen erwartet, ist nicht immer das, was er braucht und ihm entgegenkommt und nicht selten braucht er ein ganz dickes Fell, um nicht niedergetrampelt zu werden. Hast du ihn vor Augen? Einen kleinen Wunsch, der hinaus will und sich nicht traut? Niedlich schon möchte ich meinen. Doch die Realität ist nicht so blumig und putzig wie diese Darstellung, sie ist rau und fies, verletzend und brutal, dunkel und kalt und nicht in jede Ecke gelangen Sonnenstrahlen, fein und leicht, versetzt mit Staub, der in ihm glitzert und scheinbar schwerelos durch ihn hindurchgleitet. Keine Angst, das hier ist nicht der neunundzwölfste Lyrikblog einer gelangweilten Hausfrau, hier geht es schon um die knallharte Realität, um Wünsche und wie man sie am besten in die Freiheit entlässt, vor allem wenn es bei dem Wunsch um die Tatsache geht, dass eine Frau sich freiwillig den Bauch öffnen lassen möchte, um ihrem Kind so das Leben zu schenken. Und du bist mittendrin, herzlich willkommen, setz dich und lass mich dich an die Hand nehmen und dir und deinem kleinen Wunsch ein wenig helfen.

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In einer weitentfernten Galaxie, in irgendeiner in einem Wurmloch verschwundenen Parallelwelt sitzt in diesem Augenblick eine schwangere Frau vor ihrem behandelnden Gynäkologen und offeriert ihm, dass sie sich keine natürliche Geburt vorstellen kann und daher lieber per Kaiserschnitt entbinden würde. Er lächelt und nickt, er macht daraus keine große Sache. Einige Monate später sitzt sie in einer Geburtsklinik vor einer Ärztin und offeriert auch dieser ihren Wunsch, auch sie lächelt und nickt, sie klärt sie auf, bespricht mit ihr den weiteren Ablauf und zückt ihren Terminplaner, sie beide lachen und fühlen sich wohl. Die Frau streichelt ihren Bauch, genießt die letzten Wochen ihrer Schwangerschaft und freut sich auf ihr neues Glück, was in ihr heranwächst. Soweit, so entfernt.
Es gibt Frauen, die müssen nicht in einer Parallelwelt leben, um das genauso zu erleben, sie haben aber nicht nur unheimliches Glück, sie haben viel mehr als das, sie sind an Ärzte geraten, die sich ihre Objektivität und den Respekt vor den Wünschen und dem Selbstbestimmungsrecht ihrer Patienten bewahrt haben und gewisse Grenzen schlicht da belassen, wo sie sind. Doch die Regel ist das nicht, es sind Ausnahmen. Nicht wenige Frauen schauen in fragende, vorwurfsvolle und teils mehr als entgleiste Gesichter, wenn ihr Wunsch von ihrer Zunge den Sprung ins Freie wagte, als hätten sie dabei die Büchse der Pandora geöffnet, den Teufel herbeigerufen und Satan beschworen, alles gleichzeitig versteht sich. Und irgendwie stimmt das auch. Auf so manches Gegenüber wirkt es so, als hätte man etwas Unaussprechliches ausgesprochen, einfach so, nebenbei, wie ein Kind, was ein schmutziges Wort benutzt und sich dessen nicht bewusst war und lacht, während alle um es herum verlegen schweigen und empört die Hände vor den Mund werfen. Wie kann es nur? Woher hat es denn sowas? Wer hat ihm davon erzählt? Und dann tritt die Oma an das mittlerweile verschüchterte, weinende Kind heran und sagt ihm, es solle sich den Mund waschen, so etwas sage man schließlich nicht.
Und auch die Frauen bleiben sitzen, zucken zusammen, werden immer kleiner und kleiner, doch ihr Wunsch ist noch da, er springt auf dem Tisch des Arztes herum und tanzt, jeder im Raum kann ihn sehen, und auch wenn es ein eigentlich kleiner Wunsch ist, macht er etwas mit den Menschen, er drückt auf sie ein, hinterfragt sie, führt sie an ihre Grenzen und zeigt ihnen, welche Sorte Arzt sie wirklich sind.
Ärzte, die plötzlich im „Wir-Modus“ sprechen und eigentlich nur sich selbst meinen und nicht den Schneid haben, das zuzugeben. Ärzte, die die Frauen vertrösten, ablenken, auf sie einwirken, als hätten sie sich nicht den Kaiserschnitt, sondern den Tod gewünscht. Ärzte, die lachen und abwinken, als wäre es lächerlich, ja, geradezu absurd, unglaubwürdig und so unecht wie der geschmacklose Blumenschmuck auf ihren Empfangstresen. Ärzte, die dem Wunsch erst nachgeben aber dennoch beschwichtigen und Alternativen aufzeigen, die für die Frauen gar keine sind, nur um sich selbst zu beweisen, dass sie diese sehen und darum wissen. Ärzte, die nach Gründen bohren und solange nachfragen, bis die Frauen sich leer und emotional ausgeweidet fühlen. Moment, kam dieser Punkt nicht erst, wenn man auf dem OP-Tisch liegt? Nein, ich bedauere das sagen zu müssen, aber ausgenommen werden die Frauen schon lange vorher.
Du hast davon gehört? Du kennst die Erfahrungen der anderen? Soweit, so wenig hilfreich. Doch wie könntest du nun am besten vorgehen, wenn du deinem Wunsch die Freiheit und ein paar wärmende Sonnenstrahlen schenken möchtest? Ich möchte dir deine Optionen mal auflisten:
1. Gar nichts sagen! Nun gut, das ist natürlich auch ein Weg und mitunter sogar das Beste was eine Frau tun kann. Besonders gut geeignet ist er aber, wenn sie bereits um die negativen Meinungen ihres Umfeldes, Arztes und allen anderen weiß. Niemand muss etwas sagen oder sich vor jedem rechtfertigen. Und was viele nicht wissen, auch dem behandelnden Arzt, der Hebamme oder eben auch dem Umfeld, muss keine Frau Rechenschaft ablegen. Wirklich nötig wird der Wunsch nur in der Klinik, in der die Entbindung stattfinden soll, denn ohne die Ärzte in der Klinik wird ein Kaiserschnitt nur schwer durchzuführen sein.
2. Mit dem eigenen Frauenarzt sprechen! An sich ist das kein Muss, aber viele Frauen fühlen sich wohler dabei, wenn sie an einem ärztlichen Testobjekt ihre Wunschbefreiung proben können, sozusagen eine Generalprobe, wie sie im Buche steht. Aber auch hier kann jede Frau ganz entspannt bleiben. Die Reaktion des Arztes entscheidet nicht darüber, ob der eigene Wunsch möglich gemacht werden wird oder nicht. Relevant für dich ist tatsächlich stets nur die Klinik und die Entscheidung der dortigen Ärzte. Dass die Entscheidung grundsätzlich nur bei der Frau liegen sollte, steht auf einem anderen Blatt, du erinnerst dich, die Parallelwelt…
3. Das Geburtsplanungsgespräch! Hier kommt keine Frau drum herum, vorausgesetzt das Baby in ihrem Bauch mischt sich nicht ein und wagt es sich, vor diesem Termin nach draußen zu wollen. Auch wenn eine Frau bisher nur mit ihrem Partner oder engen Vertrauten ihren Wunsch geteilt hat, spätestens jetzt muss sie auspacken, ob sie will oder nicht. Rein rechtlich betrachtet ist es nicht eindeutig, ob ein Arzt einen Wunschkaiserschnitt ablehnen kann, obwohl er sie, anders herum betrachtet, auch nicht zu etwas zwingen darf, wie es dann ja theoretisch bei einer ungewollten Spontangeburt der Fall wäre. Doch davon ab, allein das zu wissen, wird dir nicht helfen. Was wirklich wichtig ist und dir zumindest bei dem bevorstehenden, möglichen verbalen Schlagabtausch einen Vorteil verschaffen, könnte, habe ich im Folgenden zusammengefasst:
  • Sei du selbst! Denk immer daran, du bist eine erwachsene Frau, du hast etwas erreicht, du lebst dein Leben, wie es dir passt, du suchst dir deine Jobs, deine Partner und dein Umfeld selbst aus, niemand steht hinter dir und sagt dir, was du tun sollst, du allein bist die Herrscherin über dich und dein Leben und eben nicht nur anderswo, sondern immer, also mach dich nicht klein, sondern mach dich groß, streck dich, Brust raus, Bauch rein (kleiner Scherz) und sei einfach du selbst!
  • Warum möchtest du einen Kaiserschnitt? Diese Frage wird dir sicher öfter begegnen, beantworten musst du sie niemandem, aber bei der Geburtsplanung wird dir diese Frage wahrscheinlich gestellt werden und dann solltest du nicht stammeln wie in der 6. Klasse, als du nervös vor der ganzen Klasse standest und die Fragen der Lehrer dir Angst machten, denk an Punkt 1 und sprich klar und offen, aber vor allem sprich so, als gäbe es für dich kein nein!
  • Geh in das Gespräch, als hättest du bereits deinen Termin in der Tasche! Als lösungsorientierte Therapeutin habe ich gelernt, dass man vielen Gesprächspartnern bewusst und gezielt das Heft aus der Hand nehmen kann, wenn man nur die richtigen Fragen stellt und einfach seinen eigenen Standpunkt um ein paar Grad anpasst. Frage also nicht, ob du bei ihnen deinen Wunschkaiserschnitt bekommst, sondern stelle stattdessen folgende Fragen:

– Was müsste ich tun, damit ich bei Ihnen einen Kaiserschnitt bekomme? (Hierbei wird der Gegenüber gezwungen zu antworten, da er nicht mit einem bloßen Ja oder Nein ausweichen kann)

– Was könnte ich tun / Was könnten wir tun, damit ich Ihre Klinik als zufriedene Patientin verlasse und sie meinen Freundinnen empfehlen werde?

– Wenn ich Ihre Tochter wäre, was würden Sie sich für mich wünschen? (Besonders bei männlichen Ärzten ist dies eine Frage, die sie gezwungenermaßen auf eine persönlichere Ebene holt und damit emotional zugänglicher werden lassen könnte)

– Auf einer Skala von 1 bis 10, wobei eine 1 für unzufrieden und eine 10 für sehr zufrieden mit meinem Geburtserlebnis steht, was glauben Sie, wo könnte ich im besten Fall hingelangen, wenn ich gegen meinen persönlichen Wunsch, spontan entbinde? (Skalenangaben eignen sich sehr gut, um dem Gegenüber ein besseres Bild über die eigenen Empfindungen zu verschaffen. Ärzte kennen diese Fragemethode beispielsweise aus der Schmerzbehandlung und sind daher damit gut vertraut. Hat eine Frau beispielsweise schon entbunden, kann sie das auch über eine Skala angeben, z.B.: Bei meiner ersten Geburt habe ich es spontan versucht und habe, trotz gutem Willen und Zureden, nur eine 3 erreicht, bei meinem nächsten Kind würde ich mir wünschen auf zumindest eine 8 zu kommen und mit einem Kaiserschnitt ist es für mich wahrscheinlicher, dies zu erreichen. Oder was glauben Sie, müsste ich tun, um bei einer weiteren Geburt eine höhere Stufe zu erreichen? Oder: Ich habe mein erstes Kind bereits per Kaiserschnitt entbunden und habe damit auf der Skala eine ganz tolle 9 erreicht, das wünsche ich mir für mein 2. Kind auch.)

– Angenommen, ich würde, wie Sie es mir raten, spontan entbinden, was, wenn dann etwas schief geht bei der Geburt und es zu Komplikationen kommt, welche Möglichkeiten bietet Ihre Klinik, mir bei der Verarbeitung dessen, zu helfen? (Hier können die meisten Kliniken nicht antworten, weil sie schlicht keine Möglichkeiten haben, demnach kann man als Folgefrage nachreichen: Sie legen es dann also in meine Hände, wie ich mit eventuellen Traumata oder Problemen, die mein Kind betreffen, umgehe und mir selbst Hilfe besorge, aber Sie möchten es mir im selben Atemzug aus meinen Händen nehmen, wie ich entbinde?)

– Angenommen, ich würde, wie Sie es mir raten, spontan entbinden, könnten Sie mir dann versichern, dass Eingriffe, die ich für mich strikt ablehne, dabei definitiv nicht vorgenommen werden? (Insbesondere bezogen auf: Dammschnitt, vaginal-operative Methoden, sprich: Saugglocke oder Zange, sowie einen Notkaiserschnitt unter Stress und/oder Vollnarkose)

– Gesetz dem Fall, ich verlasse mich auf Ihre Aussage, ich könne es spontan versuchen und jederzeit einen Kaiserschnitt verlangen, werde ich diesen dann auch bekommen? Immerhin fordern die meisten Gebärenden unter starken Wehenschmerzen einen Kaiserschnitt, wie also haben Sie vor, zu unterscheiden bzw. zu deuten, ob ich diesen wirklich will oder es nur fordere, wie jede andere Gebärende auch, die aber im Nachhinein froh drum war, ihn nicht zu bekommen? Wenn Sie dies also weder versprechen können, noch genau unterscheiden können, wieso sollte ich mich dann darauf einlassen und mit einem entspannten Blick auf meinen Plan B entbinden, wenn Sie mir diesen gar nicht zusichern können und es ihn damit de facto gar nicht gibt?

  • Vermeide den Begriff „Wunschkaiserschnitt“, sprich lieber von einem Kaiserschnitt, das schützt dich im Gespräch davor, dass dein Gegenüber sofort in eine Abwehrhaltung übergeht, da der Begriff bei vielen Ärzten bereits sehr negativ behaftet ist und bei ihnen oftmals sofort typische Klischees und Vorurteile im Kopf aktiviert werden.
  • Bei männlichen Ärzten, von denen einige gerne im Wir-Ton sprechen, empfiehlt sich die Frage nach ihrer eigenen Erfahrung, was Geburten angeht. Ein Mann, der nie in die Situation kommt, überhaupt darüber nachzudenken, wie er für sich am besten entbinden könne, hat im Grunde gut reden, denn er wird dies stets nur aus medizinischer Sicht betrachten können, nie aus persönlicher. Letzteres liegt auch noch weiter weg als die Sichtweise einer kinderlosen Ärztin. Diese hat zumindest eine Vagina und kann die Sorge um Geburtsverletzungen ganz anders nachvollziehen, als ein Mann, der seinen Penis nie und nimmer in die Nähe eines Skalpells lassen würde, müsste er darüber entscheiden. Auch dafür habe ich eine passende Frage vorbereitet: Angenommen, Männer würden die Kinder bekommen und ich wäre in diesem Fall keine Frau, sondern eben ein Mann, würden Sie bei ihm die Sorge um einen eventuellen Dammschnitt anders betrachten bzw. würden Sie bei ihm genauso belanglos damit umgehen, würden Sie vielleicht sogar selbst bei sich einen Dammschnitt als „okay und zu einer Geburt dazugehörig“ betrachten? Wie würden Sie für sich selbst einen Dammschnitt oder -riss einordnen, wenn dieser, vielleicht noch ohne Narkose, bei ihnen durchgeführt wird oder ein fremder Arzt ohne Sie gezielt um Erlaubnis zu fragen, einfach drauf los schneiden würde? Fänden Sie das gut und medizinisch vertretbar?
  • Du bist ein cleveres Mädchen! Also zeige im Gespräch auch, dass du sehr wohl weißt, wovon du sprichst und das du deine Entscheidung nicht gerade eben erst im Treppenhaus gefällt hast. Du kennst die Risiken, die möglichen Probleme, die Komplikationen, die Abläufe. Trumpfe dabei auch ruhig mit deinem beruflichen Status auf, egal wie dieser aussieht, signalisiere einfach die Fähigkeit sich komplexe Zusammenhänge selbst zu erarbeiten. Du hast was, du bist was und du weißt was du willst – zeige auch, dass du bereit bist, mit allen Konsequenzen, die ein Kaiserschnitt nach sich ziehen könnte, dich einverstanden zu erklären und all das für dich, deinen Körper und dein Kind gerne bereit bist in Kauf zu nehmen.
  • Fühl dich wohl! Geh gestärkt und mit bester Laune in das Gespräch. Zieh dir Kleidung an, in der du dich besonders wohl fühlst, nimm einen Schutzengel deiner Kinder oder ein anderes Lieblingsaccessoire mit, was dir innere Stärke verleiht. Fühl dich sexy, klug und stark, du bist es auch, also versteck dich nicht! In so manchen Gesprächen ähnelt das Ganze sehr einem Bewerbungsverfahren, man präsentiert sich und will sich verkaufen. Natürlich möchtest du nicht dort arbeiten, aber du brauchst eine Klinik, um per Kaiserschnitt entbinden zu können und die Ärzte wissen das natürlich. Schminke dich, zieh, an was du magst, und höre vor dem Termin deinen Lieblingssong oder iss ein Eis, irgendetwas was bei dir immer, und damit meine ich immer, gute Laune verursacht! (Im Übrigen auch ein Tipp für hinterher, sofern es nicht so gelaufen ist, wie erwartet)
  • Geh nicht allein! Verstärkung ist immer und überall eine tolle Sache, auch wenn es um die Geburtsplanung des eigenen Kindes geht. Die Mama, die wie eine Löwin für ihre Tochter kämpft, der Ehemann, der, vorab gründlich instruiert wohlgemerkt, sich schützend vor seine Liebe und das gemeinsame Baby stellt oder die Freundin, die bereits Erfahrungen mit bringt und, genauso stark und groß wie du selbst, die Mauer ein wenig größer wirken lässt. Und sollte das Gespräch nicht so laufen, wie gehofft, ist an deiner Seite direkt jemand, der dich auffangen und dir Mut zusprechen kann. So musst du nicht allein nach Hause tippeln und mit dem Frust leben, dass ein Arzt dich trotz deiner Bemühungen, mit deinem Wunsch abgewiesen hat.

Unabhängig davon wie du vorgehst und wie dein Gespräch verläuft, denk immer daran, du bist wundervoll, so wie du bist und du bist es wert, dein Leben selbst zu gestalten und dazu gehört auch die Geburt deiner Kinder. Und wenn du dir deiner Entscheidung absolut sicher bist, dann wirst du, wenn es soweit ist, auch die richtigen Worte finden und selbst wenn du scheiterst, gehst du immer als Siegerin aus einem Gespräch hervor, denn du hast dich für deinen Wunsch, dein Leben, deine Kinder eingesetzt, du warst mutig und hast deine Wünsche nicht zurückgehalten, sondern freigelassen und das ist in einer oftmals sehr gehemmten Gesellschaft eine Menge wert. In diesem Sinne wünsche ich dir stets gelingende Gespräche und ich würde mich freuen, wenn du dich dafür nicht in eine Parallelwelt beamen musst, um mir erst von dort ein „Es hat geklappt“ zuzurufen.

Mögen die Sonnenstrahlen mit dir sein!